Letztes Update:
21. September 2023
Entwurf – Inhalt noch in Arbeit
Symbolbild
Links und Buttons zählen zu den wichtigsten Interaktionselementen. Sie ermöglichen es den Nutzern rasch und einfach zwischen Informationen zu wechseln oder Interaktionen zu starten.
Icons sind stark vereinfachte Darstellungen eines Objektes oder Vorgangs – als Symbol verwendet haben sie die Funktion eines Buttons bzw. Links.
Links und Buttons überlegt setzen! Müssen zur Zielsetzung der Seite passen!
Sie bieten dem Nutzer Möglichkeiten, bedeuten aber auch Aufwand. Nutzer müssen erst überlegen ob die weiteren Informationen interessieren und sind verleitet abzuspringen. Damit ist der Nutzer auf der jeweiligen Seite mit ihrer Zielsetzung verloren und das Nutzererlebnis ist unterbrochen.
Größe für Interaktionselemente: Klickbare Elemente jeglicher Art (auch z.B. Radiobuttons oder Checkboxen) müssen – aufgrund der Bedienbarkeit auf mobilen Endgeräten – folgende Mindestgrößen aufweisen:
Seitenmaße der reaktiven Fläche (also des konkret anwählbaren Links) mindestens 48 x 48 Pixel bzw. rund 7 Millimeter
Mindestabstand zum nächsten klickbaren Elemente von mindestens 8 Pixeln bzw. idealerweise rund 5 Millimeter
Ausnahme: Links in Lauftexten welche sich in einem Satz oder Textblock befinden. Das entsprechende Linkziel muss auf derselben Seite auch über einen Link oder Steuerelement erreichbar sein, das mindestens 48 x 48 CSS-Pixel groß ist.
Icons in Buttons sind möglich, diese müssen farblich der Schriftfarbe im Button entsprechen.
Verwendung beispielsweise als Bestätigungsbutton in Formularen oder als Link um Seiten mit weiterführenden Informationen zu erreichen.
Wird ein Button als Link eingesetzt soll dieser auch mit <a> ausgezeichnet sein. Dies macht den Zweck des Buttons klarer. Auch Suchmaschinen werten z.B Texte in Links besser als Texte in Buttons.
Bei inaktiven Buttons wird das Aria-Attribut disabled=“true“ gesetzt
Auf den Plattformen und in E-Mail Nachrichten wie beispielsweise Newslettern kommen Schemata für strukturierte Daten zum Einsatz. Diese ermöglichen unter anderem Anwendungen von Google, Microsoft, Pinterest etc. mittels dieser Informationen reichhaltigere und für die Nutzer passende Inhalte anzuzeigen.
Einführung in das Markup für strukturierte Daten in der Google Suche
Details zu den für Plattformen und E-Mail Nachrichten zu verwendende Schemata:
Die Richtlinien für barrierefreie Webinhalte (WCAG) beinhaltet Prinzipien, Richtlinien und Erfolgskriterien um Webinhalte barrierefreier zu gestalten. Die Grundlagen zur Zugänglichkeit sind in der Guideline eingearbeitet. Details finden sich unter Richtlinien für barrierefreie Webinhalte WCAG.
ARIA-Spezifikationen sind eine definierte Semantik für Barrierefreiheit und wird verwendet, um barrierefreie Webumgebungen zu erstellen. Anleitungen, Muster und funktionale Beispiele finden sich unter https://www.w3.org/WAI/ARIA/apg/.
Es gelten die allgemeinen Regeln zu Text formulieren – interessant, verständlich und vertrauenswürdig schreiben und folgende spezifische Vorgaben:
keine Broken Links – Vertrauenswürdigkeit!!!
WCAG Prinzip Bedienbar: Richtlinie 2.4.4.: der Zweck von Links ist über Linktext und Link-Kontext erkennbar
WCAG Prinzip Bedienbar: Richtlinie 2.4.6.: Überschriften und Labels beschreiben Thema oder Zweck
WCAG Prinzip Richtlinie 1.1.1.: alle Nicht-Text-Inhalte brauchen Textalternativen